đŸ›” Moped Thieves of London

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2017 wurden in London ĂŒber 50.000 zum Teil schwerste Straftaten verĂŒbt, bei denen gestohlene Roller und Mopeds zum Einsatz kamen. Die Fahrzeuge werden hauptsĂ€chlich in den Ă€ußeren Bezirken gestohlen, um damit in der Innenstadt weitere Straftaten zu begehen. Pro Monat mindestens 1.500 geraubte Fahrzeuge. Über 13.000 im Jahr. In nur einer einzigen Stadt.

Die Zahl der ÜberfĂ€lle im Zusammenhang mit gestohlenen Rollern ist in den vergangenen Jahren um 600 % angestiegen. Die meist jugendlichen TĂ€ter sind bewaffnet und gehen Ă€ußerst brutal vor. Schaufenster werden mit Äxten und VorschlaghĂ€mmern zertrĂŒmmert und mit den Rollern aufgebrochen. Am hellichten Tag.

Opfer werden mit Macheten terrorisiert. Gepanzerte Schaufenster und alarmgesicherte TĂŒren stellen keinerlei Hindernisse fĂŒr die TĂ€ter dar. Genauso wenig lassen sie sich durch Verkehr und Passanten von ihrem Treiben abbringen. Vernebelungsanlagen und automatische TĂŒrschließeinrichtungen schrecken sie nicht. Auf den wendigen Rollern sind sie Ă€ußerst mobil und im dichten Stadverkehr kaum zu fassen. Wer sich als Passant einmischt, geht ein hohes Risiko ein.

Neben ihren schweren EinbrĂŒchen rauben die TĂ€ter arglosen Passanten deren Handies. Die Vorgehensweise ist immer dieselbe: der Vordermann fĂ€hrt – der Sozius greift. Dazu befahren sie hemmungslos die BĂŒrgersteige. Niemand ist sicher. Wer zu sehr in sein Handy vertieft ist, könnte es im nĂ€chsten Augenblick los sein. Im Vorbeifahren pflĂŒcken sie ihre Beute wie reife Äpfel vom Baum. Sowohl am hellichten Tage, als auch in der Nacht.

Ihre Fluchtfahrzeuge rauben sie in Wohngebieten. Ketten und Schlösser werden aufgeschnitten mit akkubetriebenen Winkelschleifern. Von Zeugen lassen sie sich nicht beeindrucken. Sie fĂŒhlen sich sicher und sind hemmungslos. Wertvolle MotorrĂ€der werden geraubt, um sie zu zerlegen und in Einzelteilen zu verkaufen. Was zu gut gesichert ist oder nicht wertvoll genug erscheint, wird wenigstens beschĂ€digt.

Von Streifenwagen der Polizei verfolgt, fĂŒhlen sie sich auf der Flucht mit ihren flinken Rollern ĂŒberlegen. Sogar die Verfolgung aus der Luft scheint sie allenfalls zu belustigen. Die Londoner Polizei schien bisher machtlos beim Versuch, die Verbrecher festzunehmen. Ihr Ă€ußerst skrupelloses Fluchtverhalten lĂ€sst sie immer wieder entkommen. Gegen wendige Scooter haben Streifenwagen und schwere MotorrĂ€der keine Chance. Anhaltesignale ignorieren sie und fahren ihren Verfolgern einfach davon. In aller Ruhe fahren sie ihre Beute ein und gefĂ€hrden zum Spaß andere Verkehrsteilnehmer.

Wie eine Pest breiten sie sich aus, scheinbar völlig ungestört. Wer hÀlt sie auf, wÀhrend sie mit ihren geraubten Rollern von Tatort zu Tatort fahren und sich selbst von der Menschenmenge eines vollen Wochenmarktes nicht schrecken lassen?

Nicht alle Opfer lassen sich widerstandslos berauben und setzen sich verzweifelt zur Wehr. Man grĂŒndet motorisierte BĂŒrgerwehren und verfolgt tapfer die flĂŒchtenden RĂ€uber, doch fĂŒr die Polizei hat der „Spaß“ jetzt endgĂŒltig ein Ende! Wer der Aufforderung zum Anhalten nicht nachkommt, bekommt den „Tactical Contact“ zu spĂŒren.

Durch diese rabiaten Maßnahmen konnte die Anzahl der Straftaten bisher um etwa ein Drittel reduziert werden, sowohl in London als auch in anderen StĂ€dten, wie etwa in Manchester.

Kradmelder24

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Kradmelder24 steht fĂŒr Fairness, RĂŒcksichtnahme und verantwortungsvolle Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr. Wir lehnen gefĂ€hrliche Raserei zugunsten fragwĂŒrdiger PopularitĂ€t im Internet ab, und wir fordern unsere Zuseher auf, solches Verhalten nicht durch Likes oder Abos zu unterstĂŒtzen!

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