Roads To Siberia, Tag 43

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Samstag, 11. Juli 2015

Heute haben wir nichts auf dem Zettel! Einfach mal einen ganzen Tag nur Herumgammeln und nichts tun. Da es erst ab neun Uhr Frühstück gibt, haben wir länger schlafen können, uns dann erst einmal einen Mac-Kaffee gekocht und dabei am See gesessen und die Stille genossen.

Dann sind wir zum Frühstück, es gab Kascha und Blinis, dazu Tee. Dabei bekamen wir mit, dass es die Möglichkeit gibt, ein Boot für verschiedene Exkursionen zu mieten. Entweder ein großes für drei Stunden oder ein kleines für eine Stunde. Wir entscheiden uns für das kleine Boot und die Fahrt sollte gegen elf Uhr losgehen. Wegen des Wellenganges wurde der Start dann aber verschoben, und so ging es eine Stunde später los. Das Boot war ein kleiner Flitzer mit Verdeck, für sechs Personen, aber mit dem Skipper waren wir nur zu dritt.

Es war in der Tat etwas ruppig auf dem See, das Boot hüpfte auf und ab, und wir mit. Es ging bis zu einem schönen Wasserfall, wo wir kurz anlegten. Genau im richtigen Moment kam dann auch die Sonne raus. Auf der Rückfahrt bekamen wir noch einen Wasserfall zu sehen und nach einer knappen Stunde legten wir wieder am Camp an. Dort wartete bereits die Wasserschutzpolizei auf den Skipper. Wir bekamen nicht viel mit, aber es gab ein Protokoll und er sah nicht so glücklich aus. Danach holten die Polizisten noch ein paar andere Boote ran, auch hier gab es ein Protokoll. Die Wasserschutz hatte ein cooles Schlauchboot von der Art eines Zodiac mit einem fetten Außenborder hinten dran.

Da das Spiel für uns dann doch etwas langweilig wurde, gingen wir zum Mittagessen, es gab einen leckeren Karottensalat, die Karotten waren in Knoblauchöl eingelegt, und dazu gefüllte Paprika. Anschließend ging es aufs Zimmer für einen gepflegten Mittagsschlaf. So gegen vier Uhr bin ich dann hoch und habe ein bisschen geschrieben, dann gabs noch einen Mac-Kaffee.

Den Rest des Tages haben wir einfach verdaddelt. War ja auch so vorgesehen. Dann lecker zu Abend gegessen und den Plan für die nächsten Tage gemacht, natürlich in der Hoffnung, dass es morgen nicht regnet und wir spätestens gegen Mittag los kommen.

Wolle

Wolle

Lebt in der Nähe von Hamburg und liebt das ganz große Abenteuer. War auf seiner modifizierten 650er Xchallenge in der Mongolei und Sibirien. Für die etwas gemächlicheren Touren innerhalb Zentraleuropas zieht er jedoch als Lastesel seine zuverlässige 1200er Ténéré vor.
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