Karpaten-Tour 2017, Tag 2

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Sonntag, 27.08.17 Battenberg – Limburg (Lahn) – St. Goarshausen – Bingen (Rhein) – Kaiserslautern – Wissembourg – Rastatt – Nagold – Zwiefalten (522 km)

Was für ein Ritt! Geplant waren 520 Kilometer, und um das zu schaffen, sind wir zeitig los. Also waren wir nach einen guten Frühstück kurz nach Acht startbereit. Ziel des Tages war Zwiefalten auf der Schwäbischen Alb. Dabei sind wir quer durch den Westerwald, ein Stück am Rhein entlang und dann durch Lothringen gen Schwarzwald gefahren. Ein Stück die Schwarzwaldhochstraße entlang, durch elend lange Baustellen-Umleitungen, und dann weiter über Tübingen hoch zur Alb und ins Hotel, die Radlerherberge Auchter.

Die gefahrene Strecke war der Hammer, gleich zum Start gabs viele schöne Kurven und feinste Sträßchen, dazu wenig Verkehr, und so konnten wir die Moppeds schön laufen lassen! Dabei haben wir keine kleinen Straßen ausgesucht, sondern waren überwiegend auf Bundesstraßen unterwegs gewesen. Die Bundesländer südlich der Elbe sind wahrlich gesegnetes Land für Moppedfahrer, so viele Kurven wie heute habe ich lange nicht mehr unter die Räder genommen! Einfach genial! Besonders die B 48, von Alsenz übers Johanneskreuz nach Trifels ist eine wunderbare Motorradstrecke.

Unterwegs ein lecker Eis: Fritze, Uwe und Wolle in Gernsbach (v.l.n.r.).
Unterwegs ein lecker Eis: Fritze, Uwe und Wolle in Gernsbach (v.l.n.r.).

Unterwegs haben wir uns zum Mittag mit Hoschi, einem von Fritzes Motovlogger-Kollegen, getroffen. Später dann, bei Rastatt, genauer gesagt Gernsbach, in einer Eisdiele den Uwe getroffen. Uwe ist Fan und Abonnent von Kradmelder24 und wird uns ein paar Tage begleiten, bevor er dann zum Stilfser Joch weiterfährt.

Wenn hier nicht so viele Baustellen und damit entsprechend lange Umleitungen gewesen wären, hätten wir unser Tagesziel zwei Stunden früher erreicht. Aber es hat nicht sollen sein, und abgesehen vom Zeitverlust waren die Umleitungen von der Streckenführung her ebenfalls richtig genial! Die Routen werde ich mir auf jeden Fall abspeichern, damit ich vorbereitet bin, falls es mich noch einmal in diese Gegend verschlägt.

Wir waren dann gegen kurz vor neun Uhr abends, nach insgesamt 600 Kilometern, am Ziel. Freundlicherweise hat die Wirtin, Frau Auchter, noch einmal in der Küche geguckt, was noch geht. So gab es dann Schwäbischen Wurstsalat für Fritze und Uwe, und für mich Elsässer Flammkuchen, natürlich garniert mit kühlem Hefeweizen.

Morgen haben wir im Gegensatz zu heute nur eine kurze Etappe von 309 Kilometern vor uns. Sprich später loskommen und „nur“ fünf Stunden Fahrzeit

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Wolle

Wolle

Lebt in der Nähe von Hamburg und liebt das ganz große Abenteuer. War auf seiner modifizierten 650er Xchallenge in der Mongolei und Sibirien. Für die etwas gemächlicheren Touren innerhalb Zentraleuropas zieht er jedoch als Lastesel seine zuverlässige 1200er Ténéré vor.