Roads To Siberia, Tage 34 und 35

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Donnerstag, 2. Juli, und Freitag, 3. Juli 2015

Heute wollen Thom und John ihren Ölwechsel beim örtlichen KTM-Händler erledigen, und ich will versuchen, ein neues Garmin Montana aufzutreiben. Nach einem wirklich guten Frühstück ziehen die beiden los, und ich setze mich an den Läppi, um hier in Almaty, der kasachischen Hauptstadt, einen Händler für Navis auszumachen. Nach etwas Mühe fand ich einen Händler, womöglich der einzige vor Ort. Nachdem ich die Adresse herausgefunden hatte, bin ich zur Rezeption und fragte die nette Dame, wie ich am besten dort hinkäme. Sie rief dann eine Taxe und sagte mir, was ich maximal bezahlen sollte. Das Taxi kam früher als erwartet und sie kam kurz entschlossen mit.

Beim Geschäft angekommen, staunte ich nicht schlecht: der Laden war in Sachen Outdoornavigation hervorragend sortiert. Sogar ein Montana war da, wahrscheinlich das einzige verfügbare Gerät in ganz Kasachstan. Einziger Wermutstropfen war, es kostet mit 770 $ ungefähr das Doppelte wie in Deutschland. Aber es ist wie es ist, also Karte gezückt und gekauft, schließlich ist Blindflug auf Dauer keine Lösung. Dann ging es zurück ins Hotel, wo ich mich noch einmal herzlich bei der netten Rezeptionistin bedankte. Kurz alles gecheckt, die Nordasien-Wegpunkte aufgespielt, OSM-Karte geladen und die Settings angepasst, problem solved wie die Engländer sagen. Kurz danach kamen zwei strahlende Biker zurück, alles glatt gelaufen, Thom bekam sogar zwei Ersatzblinker, die er gleich anbaute.

Anschließend machten wir uns landfein und fuhren per Taxi ins Restaurant Tschukotka, wo wir einen netten Abend verbrachten. Auf einen Absacker ging es dann durch den Park in ein angebliches Biker-Restaurant, aber das Publikum entsprach nicht unbedingt unseren Vorstellungen von Bikern, sondern sah überwiegend viel besser aus und hatte ausgeprägte und wohlgeformte Kurven.

Zurück gings per Taxi, so gegen Mitternacht waren wir dann zu Bett.

Am Freitag brachen Thom und John nach dem Frühstück zum sogenannten Green Market auf. Ich blieb im Hotel und schrieb am Blog. Gegen frühen Nachmittag kamen sie zurück, und Thom brachte mir ein paar Erdnüsse und oberleckere Nüsse mit. Für sich hatte er ein neues Ritzel und Öl mitgebracht. Das Ritzel wurde fix montiert und danach saßen wir im Kaffee, um den Blog hochzuladen.

John

My friend Andy and myself arrived at the Pamir Lodge with Dennis the Russian we had found broken down on a pass two days previous. Until meeting Dennis we had gone many days without seeing any other motorcyle travellers, as we entered the Lodge we were very susprised to see four other motorcycles already there. As we pulled up two of the riders came across to greet us and introduced themselfes, it turned out that they were two more English riders, Terry Brown and his friend Filex Wright who were both riding bikes similar to Andys. We then wandered across to the other two riders and interduced ourselfes to Wolfgang and Thom.

After a evening of drinking beer and eating food we found out that we were both planing to do roughly the same route.

That night both me and Andy came down with a very bad case of food poisioning and were in no fit state to continue our travels the next day so we decieded to stay another night.

Wolfgang and Thom were also staying another night due to foot injury which Wolfgang had done in a fall a couple of days previous.

The following day we all teamed up together to ride to the next destination as we were all traveling the same road for the next couple of days. We had a good days riding until late in the afternoon with about 15km to go Thom suffered a puncture. By the time we had replaced the tube it was raining heavy and we had a wet ride into the next stop at Murghab were we spent the night.

Wolle

Wolle

Lebt in der Nähe von Hamburg und liebt das ganz große Abenteuer. War auf seiner modifizierten 650er Xchallenge in der Mongolei und Sibirien. Für die etwas gemächlicheren Touren innerhalb Zentraleuropas zieht er jedoch als Lastesel seine zuverlässige 1200er Ténéré vor.