Besorgungen

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Heute haben wir ein paar Kleinigkeiten in der Stadt zu erledigen. Einmal brauchen wir lokale SIM-Karten für unsere Handys, und ich brauche ein spezielles Adapterkabel für mein Net-Book, damit ich dann an den hier üblichen Steckdosen auch laden kann. Aber zuerst wird gefrühstückt, zum Glück gibt’s in unserem Hotel kontinentales Frühstück.

Der Tag beginnt also vielversprechend! Dann tapern wir in die Stadt und machen nebenbei auch noch einen Stadtrundgang. Es gibt hier unglaublich viele kleine Läden, die alle je nach Ausrichtung die notwendigen Dinge für das Leben bereithalten, eine Ferreteria ist z. B. en Eisenwarenhandel. Gleich beim ersten Technik und Handyzubehörladen werde ich fündig, okay, so ganz reibungslos geht es mangels Sprachkenntnis nicht, aber da ich mein Kabel mithabe, gelingt es dann doch ganz gut und ich habe für kleines Geld das passende Kabel in der Hand.

Rhododendron
Ein riesiger Rhododendron, so groß wie ein Baum!
Streetart

Nächste Station ist dann der Movistar-Shop wegen der SIM-Karten. Der ist mit unseren Handyshops vergleichbar, ist ja auch der größte Anbieter in Chile. Gleich am Eingang werden wir von einem Verkäufer in Empfang genommen. Tobias erklärt unseren Wunsch und wir werden zu einer jungen Verkäuferin geführt. Es gibt ein Angebot mit 3 GB und 300 Minuten für 2000 Pesos, umgerechnet ca. 2 €. Ich spiele das Versuchskaninchen. Nochmal kurz unseren Bedarf erklärt und schon läuft sie los. Nach 10 Minuten taucht sie wieder mit ner SIM-Karte auf. Kurz bezahlen und zusammen mit dem Verkäufer stecke ich die Karte in den zweiten Slot. Handy neu starten, die deutsche Sim-Karte deaktiviert und schon tauch oben das Movistar Logo auf, aber alles inklusive Whatsapp läuft genauso wie zuvor, nur dass ich jetzt auch online gehen kann ohne horrende Roaminggebühren. Das hat Tobias überzeugt und er kauft sich auch eine Karte.

Ziemlich steile Straßen!

Danach haben wir uns dann auch einen Kaffee verdient. Also wollen wir einen laut Karte in der Nähe liegenden Ascensor ausprobieren. Doch dieser und die nächsten zwei sind außer Betrieb. Also wird es doch ein längerer Spaziergang. Aber egal, oben angekommen fallen wir gleich in ein Café ein. Danach geht es erst einmal ein Stück durch die „Oberstadt“ bevor es mit einem anderen Ascensor wie nach unten geht. Mittlerweile haben wir Hunger und fallen in ein rustikales Restaurant ein, wo außer uns nur Chilenen gegessen haben. Ich hatte Lachs mit Pommes, eine gute Portion und Tobias eine Suppe mit Fleisch und Kürbis. Danach ging es am Hafen entlang wieder ins Hotel für eine Siesta.

Gegen Abend ging es noch mal auf ein Bier in die Stadt. Dann noch den Blog updaten und Schluss für heute.

Wolle

Lebt in der Nähe von Hamburg und liebt das ganz große Abenteuer. War auf seiner modifizierten 650er Xchallenge in der Mongolei und Sibirien und tourte mit einer T700 durch Südamerika. Für die etwas gemächlicheren Touren innerhalb Zentraleuropas zieht er jedoch als Lastesel seine 800er Tiger vor.

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