Roads To Siberia, Tag 46

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Dienstag, 14. Juli 2015

Heute ist der erste „Wartetag“ und wir genossen es, bis halb Neun zu schlafen und dann das Frühstück selber zuzubereiten. Es gab Marmeladen- und Käsebrot, dazu Joghurt, Saft und Kaffee. Sozusagen ein klassisches europäisches Frühstück.

Anschließend zogen wir los zu einem Friseur, um uns einen passenden Haarschnitt für die Mongolei verpassen zu lassen. Ein bisschen mussten wir suchen, doch dann standen wir im Friseursalon und die Friseurin konnte mit ihren Handwerk beginnen. Zuerst wurde Thom hübsch gemacht, dann kam ich an die Reihe. Die Seiten machte sie schön kurz, aber oben wollte sie die Haare länger stehen lassen, aber das sah nicht wirklich gut aus, also entschied ich mich dann für den Klassiker: neun Millimeter!

Danach ging es wieder zurück, und wir lümmelten uns auf der Veranda und warteten darauf, dass wir etwas Schatten bekamen, um unsere Wartungsarbeiten an den Moppeds durchzuführen. Auf dem Rückweg sahen wir noch eine alte russische Ural, während wir so am Gucken waren, kam der Besitzer und ließ es sich nicht nehmen, sie anzukicken. Wie er versprochen hatte, kam sie auf den ersten Kick

Bei mir war eine kleine Leckage an einem Kühlerschlauch zu überprüfen, dazu Luftfilter saubermachen und eventuell Bremsbeläge wechseln. Thom wollte seinen Kettensatz wechseln und ebenfalls ein paar prüfende Blicke aufs Mopped werfen. John hatte an seinem Mopped nichts zu tun, aber er half uns bei unseren Arbeiten.

Ein richtiges Leck konnte ich nicht feststellen, aber die Schlauchschelle ließ sich ein bisschen nachziehen. Dem Luftfilter konnte ich wieder reichlich Staub ausklopfen, Bremsbeläge waren noch okay, also Tank wieder drauf und gut. Dank meines Kettenwerkzeuges ging der Wechsel bei Thom ebenfalls recht zügig vonstatten, so dass wir nach zwei Stunden damit durch waren. Nach einer Dusche gings dann in ein Kaffee, um etwas zu essen. Es gab eine Art russische Variante von Bauernfrühstück, Kartoffelschnitzel, Hackfleisch, Tomaten und Käse mit Ei, das ganze heiß gemacht. Es schmeckte wirklich lecker.

Anschließend ging es wieder ins Hotel für einen späten Mittagsschlaf. So gegen Acht haben wir dann noch kurz für ein klassisches Abendbrot eingekauft. Dazu natürlich wieder etwas Bier. Anschließend sind wir dann zu Bett.

Wolle

Wolle

Lebt in der Nähe von Hamburg und liebt das ganz große Abenteuer. War auf seiner modifizierten 650er Xchallenge in der Mongolei und Sibirien. Für die etwas gemächlicheren Touren innerhalb Zentraleuropas zieht er jedoch als Lastesel seine zuverlässige 1200er Ténéré vor.
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