Roads To Siberia, Tag 37

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Sonntag, 5. Juli 2015

Heute wollten wir Semey erreichen. Also ein schnelles Frühstück und die Zelte eingepackt. Dann ging es los. Im Gegensatz zur brüllenden Hitze von gestern war es heute recht frisch, so ca. um die 12 ° und der Wind wehte ziemlich stark, leider meist von der Seite, so dass das Fahren recht anstrengend war. So ganz ungewöhnlich für uns, die bisher die Steppe nur in Verbindung mit Hitze kennengelernt hatten. Dazu war der Himmel die ganze Zeit ziemlich stark bewölkt. So zog sich der Tag hin, stumpfes Kilometerkloppen, unterbrochen vom obligatorischen Tankstopp und dem Besuch eines Cafes am Straßenrand. Am späten Nachmittag stellten wir fest, dass wir unser Tagesziel Semey doch nicht erreichen würden, und so guckten wir, ob der dunklen Wolken und des scharfen Windes, nach einem halbwegs windgeschützten Campingplatz.

Was uns dann auch gelang, leider gab es kein Lagerfeuer, weil nur niedriges Gestrüpp vorhanden war. Aber das war dann auch nicht wirklich schlimm, obwohl uns schon recht kalt war. Wir hatten unser gewohntes Essen, bestehend aus Brot, Wurst, einem Snickers und ein paar leckeren Nüssen. Jean und Christian machten sich Spaghetti mit einer Spezialsoße aus dem Magazin, die es in Sachen Schärfe in sich hatte.

Dann gings mit Einbruch der Dunkelheit ins Zelt, weil es uns doch recht kalt wurde. Mir wurde es dann auch kalt im Schlafsack, also Socken anziehen und eine Jacke übers Fußteil gelegt. Danach wurde mir dann warm

Wolle

Wolle

Lebt in der Nähe von Hamburg und liebt das ganz große Abenteuer. War auf seiner modifizierten 650er Xchallenge in der Mongolei und Sibirien. Für die etwas gemächlicheren Touren innerhalb Zentraleuropas zieht er jedoch als Lastesel seine zuverlässige 1200er Ténéré vor.