Karpaten-Tour 2017, Tag 3

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Montag, 28.08.17 Zwiefalten – Bregenz – Furkajoch – Hochtannbergpass – Hahntennjoch – Sölden (312 km)

Heute ging es von der Schwäbischen Alb bis in das Ötztal. Genauer gesagt über Ravensburg nach Lindau am Bodensee, dann weiter über Bregenz und Dornbirn zum Furkajoch. In Bregenz mussten wir doch glatt noch einmal bei Tante Louse anhalten. Fritze wollte noch eine Abdeckhaube und ein Bremscheibenschlos kaufen. Das hatte er zuhause vergessen. Also gabs da einen kurzen Shopping-Stop in der Mittagshitze.

Stopp in Bregenz, wo Fritze bei Tante Louise eine Abdeckplane kauft.
Stopp in Bregenz, wo Fritze bei Tante Louise eine Abdeckplane kauft.

In Bad Innerlaterns, kurz vorm Furkajoch, hatte ich mal vor 35 Jahren ein Ferienhaus gemietet. Allerdings muss ich gestehen, da hat sich in den vielen Jahren seitdem so ziemlich alles verändert. Auch die Straße zum Furkajoch ist mittlerweile verbreitert und meistens zweispurig ausgebaut. Insgesamt ein deutlich entspannteres Fahren als das, was ich in Erinnerung habe.

Oben auf dem Joch gabs dann die obligatorische Fotopause und für mich einen Almdudler, wie diese leckere Brause in Österreich heißt. Der Geschmack war zumindest noch genau so, wie ich ihn seit 35 Jahren in Erinnerung hatte.

Blick vom Furkajoch.
Blick vom Furkajoch.

Vom Furkajoch ging es dann bergab, weiter über den Hochtannbergpass, wieder runter und dann wieder bergauf zum Hahntennjoch, und schließlich weiter nach Sölden, wo wir ein Hotel gebucht hatten.

Die Auffahrt zum Hahntennjoch war interessant, viele Kehren, teilweise sehr eng und steil, und zum Glück relativ wenig Verkehr, so dass wir ein gutes Tempo fahren konnten.

Bei den entgegenkommenden Moppeds haben wir uns noch gewundert, warum viele der Fahrer die Regenkombis an hatten, es war doch blauer Himmel bei uns. Später haben wir dann gesehen, dass der Regen sich weiter Richtung Südosten verzogen hat und die Straße nur noch etwas feucht war.

Auf dem Hahntennjoch.
Auf dem Hahntennjoch.

In Sölden hats dann am Abend, als wir im Restaurant saßen, noch kräftig geschüttet, aber der nächste Tag soll wieder blauen Himmel zeigen, nur morgens halt mit 10° etwas frisch. Dann geht’s nämlich zum Timmelsjoch hoch, also warm anziehen!

Fotos haben wir heute nicht viele gemacht, aber dafür ein paar gute Filmsequenzen.

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Wolle

Wolle

Lebt in der Nähe von Hamburg und liebt das ganz große Abenteuer. War auf seiner modifizierten 650er Xchallenge in der Mongolei und Sibirien. Für die etwas gemächlicheren Touren innerhalb Zentraleuropas zieht er jedoch als Lastesel seine zuverlässige 1200er Ténéré vor.